SBT-Seminare - SBT-in-Berlin

SBT Seminare

Jeweils Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr


Termine 2018


IFA Jan. | 13.01.2018 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

SBT Jan. | 27.-28.01.2018 Dr. Rolf Winiarski Fallverständnis und Verhaltensanalysen leicht gemacht!  ... Details
IFA März | 3.03.2018 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

SBT März | 17.-18.03.2018 Katharina Schulz "Focusing" und Arbeit mit dem "felt sense" in der Verhaltenstherapie  ... Details
IFA Mai | 5.05.2018 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

IFA Juni | 2.06.2018 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

IFA Juni | 14.-16.06.2018 in Kooperation mit der  Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DÄVT) auf dem 3. IFA-Kongress in Prien (12 UE)

SBT Sep. | 15.-16.09.2018 Dr. Sergio Lara und Dr. med. Lars Theßen Arbeit mit Emotionen in der Verhaltenstherapie  ... Details

SBT Dez. | 8.-9.12.2018 Dipl.-Psych. Constanze Meyer Entwicklung einer therapeutischen Haltung ... Details

Termine 2017


IFA Jan. | 21.01.2017 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

IFA Feb. | 11.02.2017 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

IFA März | 04.03.2017 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

SBT März | 18.-19.03.2017 Dr. Jaime Rosero-Maquilón und Dr. med. Lars Theßen Einführung in die Strategisch-Behaviorale Therapie  ... Details
SBT März | 25.-26.03.2017 Dipl.-Psych. Dr. Ali Baioui Grundlagen der Diagnostik und Gesprächsführung  ... Details
SBT April | 08.-09.04.2017 Dipl.- Psych. Christine Szkudlarek-Althaus Pathophysiologische Modelle der Entstehung und Entwicklung von Verhaltensstörungen  ... Details
SBT Mai | 13.-14.05.2017 Dipl.-Psych. Sonja Anouk Laier Psychoedukation und Frühintervention psychotischer Erkrankungen  ... Details
IFA Mai | 20.05.2017 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

IFA Juni | 17.06.2017 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

SBT Juni | 24.-25.06.2017 Dipl.-Psych. Silke Ahrend und Dr. med. Lars Theßen Emotionspsychologische Grundlagen  ... Details
SBT Juli | 01.-02.07.2017 Dipl.-Pych. Dr. Benedikt Reuter Erstgespräch, einschließlich der Einübung spezieller Gesprächsführungstechniken  ... Details
SBT Juli | 15.-16.07.2017 Dipl.-Psych. Martin Vogel Krankheitslehre, Entstehung/Aufrechterhaltung von psychischen Störungen  ... Details
IFA Aug. | 19.08.2017 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

SBT Sept. | 16.-17.09.2017 Dr. Sergio Lara Cisternas und Dr. med. Lars Theßen Arbeit mit Emotionen in der Psychotherapie  ... Details
SBT Sept./Okt. | 30.9.-01.10.2017 Dipl.-Psych. Constanze Meyer Entwicklung einer therapeutischen Haltung  ... Details
IFA Okt. | 21.10.2017 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

SBT Okt. | 28.-29.10.2017 Daniela Milew Vom Erstgespräch zum Bericht an den Gutachter  ... Details
SBT Nov. | 11.-12.11.2017 Dipl.-Psych. Etleva Gjoni M.Sc. Basisfertigkeiten ... Details
IFA Nov. | 25.11.2017 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

SBT Dez. | 02.-03.12.2017 Dipl.-Psych. Anke Morgenroth Entwicklungspsychologische Grundlagen und klinisch-psychotherapeutische Anwendungen  ... Details


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Einführung in die Strategisch-Behaviorale Therapie


Dr. Theßen und Dr. Rosero führen Sie in das Curriculum ein. Sie werden dabei persönlich betreut und beraten. Sie lernen schon anhand von Therapie-Videos erste therapeutische Grundlagen und Basisfertigkeiten.

Grundlagen der Diagnostik und Gesprächsführung


Eine praxisnahe Einführung in diagnostische Verfahren und Instrumente, die Erhebung und Nutzung der biographischen Anamnese und Prozessdiagnostik. Schwerpunkte zu Grundlagen der Gesprächsführung: Gesprächsführungs- und Validierungstechniken, eine Einführung in die therapeutische Beziehungsgestaltung, Motivational Interviewing und die therapeutische Rolle.

Pathophysiologische Modelle der Entstehung und Entwicklung von Verhaltensstörunge


Das Seminar dient dem Kennenlernen allgemeiner, sowie störungsspezifischer Ätiologiemodelle der häufigsten psychischen Erkrankungen (z.B. affektive Störungen, Angststörungen, PTBS, Persönlichkeitsstörungen). Ein Fokus wird weiterhin auf die patientenbezogene Vermittlung des individuellen Störungsmodells und die Ableitung des jeweiligen Behandlungsrationals gelegt werden. In dozentengeleiteten Demonstrationen und folgenden, gemeinsamen Rollenspielen, sowie Kleingruppenübungen wird das theoretisch erfasste Wissen in praktischen Handlungsoptionen erprobt und auch schwierige, therapeutische Konstellationen (z.B. komorbide Störungsbilder, Persönlichkeitsakzentuierungen) thematisiert.

Psychoedukation und Frühintervention psychotischer Erkrankungen


Der Schwerpunkt dieser Veranstaltung liegt in der Übermittlung von Strategien zur

- phasengerechten Beziehungsgestaltung
- Förderung der Behandlungsmotivation
- Erarbeitung eines individuellen Behandlungskonzepts

Die konkrete Umsetzung von therapeutischen Strategien im Umgang mit psychotischer Symptomatik wird interaktiv mit Hilfe von zahlreichen Fallbeispielen erlernt.

Emotionspsychologische Grundlagen


Gefühle ­wahrnehmen, ­erkennen, ­akzeptieren ­und ­regulieren ­ist ­eine ­der ­Hauptaufgaben ­der ­modernen ­Psychotherapie. ­Mit ­den­ emotionalen ­Ausdrucksmustern ­durch ­bestimmte ­kontrollierte ­Atemübungen ­können ­auf ­erstaunlich ­einfache ­Weise ­universale­ Basisemotionen ­erlebt ­werden. ­Wir ­können ­lernen, ­bestimmte ­Gefühle ­eindeutig ­zu ­erkennen ­und ­sie ­ursprünglich ­auszudrücken, ­ um ­schließlich ­wieder ­einen ­Neutralzustand ­zu ­erreichen. ­In ­der ­emotiven ­Psychotherapie ­ist ­es ­möglich ­systematisch ­die ­zu­ wenigen, ­zu ­schwachen ­und ­zu ­seltenen ­Gefühle ­aufzubauen ­und ­zu ­fördern ­sowie ­die ­zu ­vielen, ­zu ­heftigen ­und ­zu ­häufigen ­ Gefühle ­zu ­regulieren.


Zunächst ­werden ­wir ­an ­uns­ selbst ­die ­Anwendung ­der ­Techniken ­ausprobieren ­und ­die­Wirkungsweise ­erfahren. ­Im­ weiteren ­ Vorgehen werden die Workshopleiter ­Dr. Lars Theßen und Dipl.-Psych. Silke Ahrend zum theoretischen ­Konzept ­und ­ihren ­Erfahrungen ­in ­der Praxis ­berichten.


Wir ­lernen ­mit ­Dr. ­Lars ­Theßen ­die ­Grundzüge ­aus seinem Fachbuch "Durch ­Atmung ­zum ­Gefühlsausdruck"­ kennen­ und ­stellen ­einen ­praktischen ­Bezug­ zu­ den ­vielfältigen ­Anwendungen ­in ­der ­Psychotherapie ­her.­ Emotionsdiagnostik,­ Fallverständnis,­ Emotionsregulations-Training ­und ­Persönlichkeitsentwicklung­ werden ­intensiv ­geschult.

Erstgespräch, einschließlich der Einübung spezieller Gesprächsführungstechniken


Das Erstgespräch hat einen besonderen Stellenwert in der Psychotherapie. Es dient so unterschiedlichen Zielen wie einer ersten diagnostischen Abklärung, dem Aufbau von Vertrauen und Zuversicht und der Vermittlung von behandlungsbezogenen, organisatorischen und rechtlichen Informationen. Im Seminar wird vermittelt, in welchen konkreten Schritten diese Ziele erreicht werden und welche Fertigkeiten der Gesprächsführung in verschiedenen Phasen des Erstgesprächs besonders hilfreich sind. Die adaptive Anwendung verschiedener Gesprächsführungstechniken wird in aufeinander aufbauenden Rollenspielen eingeübt.

Krankheitslehre, Entstehung/Aufrechterhaltung von psychischen Störungen


Anhand von zahlreichen Fallbeispielen werden theoretische Konzepte zur Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen vermittelt. Die Blickrichtung ist dabei eher störungsübergreifend und auf die funktionale Einbettung der Symptome gerichtet. So entsteht für die praktische therapeutische Arbeit ein Orientierungsrahmen, der ein umfassendes Verständnis der Patientenprobleme und die Ableitung von verhaltenstherapeutischen Interventionen ermöglicht. Ziel ist es, psychopathologische Prozesse im Einzelfall zu erkennen und (im Sinne der Psychoedukation) den Patienten erklären zu können. In praktischen Übungen und Rollenspielen kann der Einsatz von entsprechenden Modellen, Metaphern und Arbeitsmaterialien ausprobiert werden.

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Arbeit mit Emotionen in der Psychotherapie


Gefühle­wahrnehmen, ­erkennen, ­akzeptieren ­und ­regulieren ­ist ­eine ­der ­Hauptaufgaben ­der ­modernen ­Psychotherapie. ­Mit ­den­ emotionalen ­Ausdrucksmustern ­durch ­bestimmte ­kontrollierte ­Atemübungen ­können ­auf ­erstaunlich ­einfache ­Weise ­universale­ Basisemotionen ­erlebt ­werden. ­Wir ­können ­lernen, ­bestimmte ­Gefühle ­eindeutig ­zu ­erkennen ­und ­sie ­ursprünglich ­auszudrücken, ­ um ­schließlich ­wieder ­einen ­Neutralzustand ­zu ­erreichen. ­In ­der ­emotiven ­Psychotherapie ­ist ­es ­möglich ­systematisch ­die ­zu­ wenigen, ­zu ­schwachen ­und ­zu ­seltenen ­Gefühle ­aufzubauen ­und ­zu ­fördern ­sowie ­die ­zu ­vielen, ­zu ­heftigen ­und ­zu ­häufigen ­ Gefühle ­zu ­regulieren.


Gast-Dozent ­ist ­Dr. ­Sergio ­Lara ­Cisternas ­aus ­Chile. ­Er ­ist ­Alba ­Emoting ­Instructor ­und ­von ­der ­Entwicklerin ­der ­Methode,­ Susanna ­Bloch, ­persönlich ­ausgebildet ­worden. ­Er ­arbeitet ­als ­Professor ­für ­Psychologie ­und ­Psychotherapie ­an ­Universitäten ­in­ Santiago ­und ­Concepcion ­und ­in ­eigener ­psychotherapeutischer ­Praxis. ­Er ­ist ­Präsident ­von ­AIPAE ­(Asociación ­Internacional ­de ­ Professionales ­der ­Alba­Emoting)­und ­Coordinator­des ­Focusing ­Instituts ­New­York ­(TFI) ­für ­Chile. ­Sich ­selbst ­beschreibt ­er ­als­ Suchender ­und ­er ­unterstützt ­nun ­wiederum ­andere ­auf ­ihrem ­Weg ­durch ­seine ­Offenheit, ­seine ­eigenen ­vielseitigen ­Erfahrungen­ und ­seinen ­Humor. ­Er ­wird ­Ihnen ­einen ­praktischen, ­erfahrungsorienten ­Einblick ­in ­seine ­Arbeitsweise ­geben, ­die ­die ­Methoden­ ALBA­EMOTING ­und ­FOCUSING ­auf ­wirksame ­Weise ­verbindet.


Zunächst ­werden ­wir ­an ­uns­ selbst ­die ­Anwendung ­der ­Techniken ­ausprobieren ­und ­die­Wirkungsweise ­erfahren. ­Im­ weiteren ­ Vorgehen ­wird ­Dr. ­Cisternas ­zum ­theoretischen ­Konzept ­und ­seiner ­Erfahrung ­in ­der ­Praxis ­berichten. ­Unter ­seiner ­Leitung ­haben ­ Studenten ­in ­Chile ­die ­Arbeit ­und­ Wirkungsweise ­von ­Alba­Emotimg ­und ­Focusing ­erforscht. ­Die ­sicherlich ­lebhaften ­Diskussionen ­ können ­mit ­ihm ­problemlos ­auf ­deutsch ­geführt ­werden.


Wir ­lernen ­mit ­Dr. ­Lars ­Theßen ­die ­Grundzüge ­"Durch ­Atmung ­zum ­Gefühlsausdruck"­ kennen­ und ­stellen ­einen ­praktischen ­Bezug­ zu­ den ­vielfältigen ­Anwendungen ­in ­der ­Psychotherapie ­her.­ Emotionsdiagnostik,­ Fallverständnis,­ Emotionsregulations-Training ­und ­Persönlichkeitsentwicklung­ werden ­intensiv ­geschult.

Entwicklung einer therapeutischen Haltung


Was ist eine therapeutische Haltung? Gibt es die "therapeutische Haltung"? Eine gute therapeutische Haltung ist von einer Balance von Konsistenz und Verlässlichkeit im Handeln auf der einen und Flexibilität und Offenheit auf der anderen Seite gekenn-zeichnet. Von dieser Haltung profitieren nicht nur Patient*innen, sondern auch Psychotherapeut*innen: sie erleichtert eine gewisse Routinisierung des eigenen Handelns und gibt Sicherheit und Orientierung, leistet somit einen Beitrag zur eigenen Psychohygiene.


Diskussion und Erarbeitung wesentlicher Aspekte der therapeutischen Haltung in der modernen Verhaltenstherapie. Spielerisch werden im Rollenwechsel wesentliche Merkmale für die zukünftige eigene verhaltenstherapeutische Praxis erprobt und angeeignet. Imaginationsübungen kommen zum Einsatz, "Haltungsübungen" unterstützen die Verkörperung, Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübungen vertiefen das notwendige Reflexionsvermögen. Anhand von Fallvignetten zu unterschiedlichen Störungsbildern und Bindungsstilen werden grundlegende Fertigkeiten eingeübt.


In einer offenen und wertschätzenden Gruppenatmosphäre wird eine erfahrungsbezogene Grundlage für die Entwicklung einer eigenen therapeutischen Haltung gelegt.

Vom Erstgespräch zum Bericht an den Gutachter


Psychotherapeutische Kompetenzen


Die Fragestellung "was macht ein kompetentes therapeutisches Handeln aus" und "wie lerne ich, therapeutisch kompetent zu handeln" nimmt gerade während der Therapieausbildung einen besonderen Stellenwert ein. Das in Ausbildungscurricula meistens unterrepräsentierte Thema der psychotherapeutischen Kompetenzen, in deren Gesamtbreite des "Wissens", "Könnens" und "Entwickelns", steht in diesem zweitätigen Seminar im Fokus. Es werden Modelle und Definitionen psychotherapeutischer Kompetenzen im Spannungsfeld zwischen persönlichem und theoretischem Wissen sowie deren Bedeutung für den Therapieerfolg vermittelt. Das Lernziel ist, einen konkreten, praxisorientierten Kompetenzrahmen kennenzulernen, der als Grundlage zur kontinuierlichen Entwicklung und Reflexion der eigenen Handlungskompetenz dienen soll. Verschiedene therapeutische Kompetenzen werden in unterschiedlichen inszenierten Therapiesituationen spielerisch eingeübt.

Entwicklungspsychologische Grundlagen und klinisch-psychotherapeutische Anwendungen


Tag 1


1. Einführende Übung: Thema: Refelexion der eigenen Kontaktaufnahme

Übung zu zweit, Vorstellung der "Patienten" vor der Gruppe, Feedback der "Patienten"


2. Vorstellung durch mich:

a) Beziehungskonzepte der Tiefenpsychologie

Kurze Videomitschnitte zur Beziehungsgestaltung (entweder realer Patientenkontakt oder TV) zur Diskussion und Veranschaulichung


b) Beziehungsgestaltung aus Sicht der (K)VT


3. Arbeit am Fallbeispiel (mit Angaben zu Symptomatik, erster Eindruck, psychischer Befund)

Rollenspiel dazu (1 Therapeut, 1 Patient, 2 Beobachter)


4. Fallbeispiel 2

Rollenwechsel



Tag 2


1. Textarbeit in Kleingruppen:

Besondere Patientengruppen, besondere Herausforderungen in der Beziehungsgestaltung ( bspw. 4 Kommunikationstypen nach Virginia Satir), Vorbereiten eines Rollenspiels vor der Gruppe


2. Rollenspiel vor der Gruppe: Patientengruppen vorstellen

Diskussion, gemeinsames Erarbeiten von Lösungen/Umgang.


3. Einführende Übung zu zweit

(Abschied aus dem eigenen Elternhaus - wie nehmen eigene Erfahrungen zu Abschieden Einfluss auf die therapeutische Beziehungsgestaltung bzw. den Abschied von Patienten)


Kurzes Gespräch in der großen Gruppe.


4. In der Gruppe: Wie sieht ein "guter Abschied" aus? Persönliche/allgemeine Herausforderungen, Bezug auf besondere Patientengruppen


5. Arbeit an Textausschnitten mit gleicher Fragestellung


6. Abschluss

Interaktionsbezogene Fallarbeit - (IFA)


In der Interaktionsbezogenen Fallarbeits-Gruppe wird mit den therapeutischen Herausforderungen und Fragen zu einem behandelten Patienten gearbeitet. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der therapeutischen Beziehungsgestaltung. Ein Therapeut stellt z.B. einen Behandlungs-Fall vor. Dieser Fall wird nach einem Austausch der Wahrnehmungen der Teilnehmer in einem Rollenspiel vorgestellt. Dabei versetzt sich dieser Therapeut in die Lage des zuvor beschriebenen Patienten hinein und achtet darauf, die Mimik, Gestik und Artikulation möglichst genau widerzuspiegeln. Ein anderer Teilnehmer schlüpft in die Rolle des Therapeuten hinein und stellt dem Patienten verschiedene Fragen entsprechend der vorherigen Fallvorstellung. Nach der kurzen, interaktiven Darstellung werden das Empfinden und die Gedanken, die während des Rollenspiels entstanden sind, besprochen. Jeder Teilnehmer der IFA sollte dann seinen Eindruck zu der Situation und in einem späteren Schritt auch Möglichkeiten zu der Lösung des Problems beitragen. Dabei bekommen wir einen guten Einblick, welche Auswirkungen und Schwierigkeiten bei der Durchführung von Therapien bei den behandelnden Therapeuten entstehen können - wir verstehen den Therapeuten und den Patienten nun besser. Und wir verstehen die Funktion von den Symptomen. Wir gehen mit unseren eigenen Erfahrungen und Gefühlen in der (Beziehungs-) Situation mit. Eine weitere nützliche Anwendung ist die Formulierung der Überlebensregel sowie der Entwicklungsregel (n. Sulz). Sie können nicht nur für den Patienten formuliert werden, sondern auch für den Fallvorsteller. Dies bietet eine schnell zugängliche und einfache Möglichkeit, die therapeutische Beziehung auf den Punkt zu bringen. Auf diese Weise erleben wir eine authentische Behandlungssequenz mit ihren Schwierigkeiten und Möglichkeiten. Auf mühelose und spannende Art erweitern wir alle unsere therapeutische Kompetenz - so macht lernen Spaß!

Fallverständnis und Verhaltensanalysen leicht gemacht!

Der Workshop vermittelt durch Übungen und Demonstrationen, wie Therapiestunden aufgebaut und die Instrumente der KVT im direkten Patientenkontakt eingeführt und trainiert werden können. Folgende Methoden werden geübt: Arbeit mit dem ABC-Modell, Sokratischer Dialog, Disputation dysfunktionaler Kognitionen sowie die Zielplanung mit rationalen Alternativen zur gewohnheitsmäßigen Reaktion des Klienten. Exemplarisch wird an Praxis-Beispielen der Teilnehmer/innen das vollständige ABCDE-Modell vorgeführt. Das abgekürzt ABC-Modell genannte Grundprinzip der rational-emotiven Verhaltenstherapie gilt als eines der einflussreichsten Modell im Bereich der kognitiven Therapien.

Weitere Themen: Disputationstechniken bei Widerstand, der klientenaktivierende Dialog, KVT-orientierte Übungen zur Verankerung von Veränderungen. Unterschiede zwischen Berater- und Therapeutenverhalten. Rollenspiele mit Dialogtraining.

Wir trainieren in drei Phasen: I. Das Screening, in dem wir durch gezielte Fragen herausfinden, ob der Klient ein mit KVT-Strategien bearbeitbares Problem hat. Unterschiede zwischen KVT-interner Diagnostik und ICD-Schlüsseln werden erläutert II. Der Arbeitsphase, in der die Hauptirrationalen im aktivierenden Dialog in Frage stellen und dem Patienten ermöglichen, Alternativen aufzubauen. III. Die Verankerungsphase, in der wir durch Rollenübungen und In-vivo-Strategien eine praktische Umsetzung und Festigung der im Dialog gewonnenen Einsichten planen.

Wir bereiten alle drei Phasen theoretisch vor und trainieren sie im Rollenspiel. Fallbeispiele aus der Arbeit der Teilnehmer/innen sind erwünscht!

"Focusing" und Arbeit mit dem "felt sense" in der Verhaltenstherapie

Focusing ist eine psychologische Methode, die sowohl in der Psychotherapie als auch in der Selbsthilfe eingesetzt werden kann und in deren Zentrum das achtsame Wahrnehmen körperlichen Erlebens steht. Aus diesem entfalten sich unter bestimmten Bedingungen lösungsorientierte Schritte - Denkschritte und Heilungsschritte zugleich. Focusing beschreibt den Kernprozess persönlicher Veränderung und ist eine psychologische Methode, die philosophisch begründet, empirisch überprüft und klinisch erprobt ist.


Was ist Focusing? Mein einfachste und kürzeste Antwort lautet: Focusing nenne ich die Zeit, in der man mit etwas ist, das man körperlich spürt, ohne schon zu wissen, was es ist. (E.T.Gendlin und J. Wiltschko: Focusing in der Praxis, S. 13)
Eine zentrale Idee von Focusing ist, dass der Körper unsere Situationen lebt und so mehr über ihre Bedeutung "weiß", als wir denken und fühlen können. Über Focusing erhalten wir Zugang zu Verarbeitungen, die sich einem kognitiv-rationalen Zugang entziehen. Der sogenannte "felt sense" (die gespürte Bedeutung) ist eine erlebte und gespürte "Erkenntnis", die Symbolisierung und das körperliche Erleben von etwas was schon gespürt aber noch nicht gewusst war. Dieser "somatische marker" ist ein Türöffner und Richtungsweiser für Veränderungsprozesse.


Focusing ermöglicht einen unmittelbaren und schnellen Zugang zu intuitiven Fähigkeiten und Erkenntnissen.


In diesem Workshop wird es darum gehen, die sechs Schritte des Focusing-Prozesses kennen zu lernen, durch die man Patienten unterstützen kann, ihre innere Achtsamkeit auf einen felt sense zu lenken. Ziel ist es, einen praxisnahen Einblick in die Arbeit mit Focusing zu gewinnen, deshalb lebt der Workshop von Selbsterfahrung und Übungen.

Arbeit mit Emotionen in der Psychotherapie


Gefühle­wahrnehmen, ­erkennen, ­akzeptieren ­und ­regulieren ­ist ­eine ­der ­Hauptaufgaben ­der ­modernen ­Psychotherapie. ­Mit ­den­ emotionalen ­Ausdrucksmustern ­durch ­bestimmte ­kontrollierte ­Atemübungen ­können ­auf ­erstaunlich ­einfache ­Weise ­universale­ Basisemotionen ­erlebt ­werden. ­Wir ­können ­lernen, ­bestimmte ­Gefühle ­eindeutig ­zu ­erkennen ­und ­sie ­ursprünglich ­auszudrücken, ­ um ­schließlich ­wieder ­einen ­Neutralzustand ­zu ­erreichen. ­In ­der ­emotiven ­Psychotherapie ­ist ­es ­möglich ­systematisch ­die ­zu­ wenigen, ­zu ­schwachen ­und ­zu ­seltenen ­Gefühle ­aufzubauen ­und ­zu ­fördern ­sowie ­die ­zu ­vielen, ­zu ­heftigen ­und ­zu ­häufigen ­ Gefühle ­zu ­regulieren.


Gast-Dozent ­ist ­Dr. ­Sergio ­Lara ­Cisternas ­aus ­Chile. ­Er ­ist ­Alba ­Emoting ­Instructor ­und ­von ­der ­Entwicklerin ­der ­Methode,­ Susanna ­Bloch, ­persönlich ­ausgebildet ­worden. ­Er ­arbeitet ­als ­Professor ­für ­Psychologie ­und ­Psychotherapie ­an ­Universitäten ­in­ Santiago ­und ­Concepcion ­und ­in ­eigener ­psychotherapeutischer ­Praxis. ­Er ­ist ­Präsident ­von ­AIPAE ­(Asociación ­Internacional ­de ­ Professionales ­der ­Alba­Emoting)­und ­Coordinator­des ­Focusing ­Instituts ­New­York ­(TFI) ­für ­Chile. ­Sich ­selbst ­beschreibt ­er ­als­ Suchender ­und ­er ­unterstützt ­nun ­wiederum ­andere ­auf ­ihrem ­Weg ­durch ­seine ­Offenheit, ­seine ­eigenen ­vielseitigen ­Erfahrungen­ und ­seinen ­Humor. ­Er ­wird ­Ihnen ­einen ­praktischen, ­erfahrungsorienten ­Einblick ­in ­seine ­Arbeitsweise ­geben, ­die ­die ­Methoden­ ALBA­EMOTING ­und ­FOCUSING ­auf ­wirksame ­Weise ­verbindet.


Zunächst ­werden ­wir ­an ­uns­ selbst ­die ­Anwendung ­der ­Techniken ­ausprobieren ­und ­die­Wirkungsweise ­erfahren. ­Im­ weiteren ­ Vorgehen ­wird ­Dr. ­Cisternas ­zum ­theoretischen ­Konzept ­und ­seiner ­Erfahrung ­in ­der ­Praxis ­berichten. ­Unter ­seiner ­Leitung ­haben ­ Studenten ­in ­Chile ­die ­Arbeit ­und­ Wirkungsweise ­von ­Alba­Emotimg ­und ­Focusing ­erforscht. ­Die ­sicherlich ­lebhaften ­Diskussionen ­ können ­mit ­ihm ­problemlos ­auf ­deutsch ­geführt ­werden.


Wir ­lernen ­mit ­Dr. ­Lars ­Theßen ­die ­Grundzüge ­"Durch ­Atmung ­zum ­Gefühlsausdruck"­ kennen­ und ­stellen ­einen ­praktischen ­Bezug­ zu­ den ­vielfältigen ­Anwendungen ­in ­der ­Psychotherapie ­her.­ Emotionsdiagnostik,­ Fallverständnis,­ Emotionsregulations-Training ­und ­Persönlichkeitsentwicklung­ werden ­intensiv ­geschult.

Entwicklung einer therapeutischen Haltung


Was ist eine therapeutische Haltung? Gibt es die "therapeutische Haltung"? Eine gute therapeutische Haltung ist von einer Balance von Konsistenz und Verlässlichkeit im Handeln auf der einen und Flexibilität und Offenheit auf der anderen Seite gekenn-zeichnet. Von dieser Haltung profitieren nicht nur Patient*innen, sondern auch Psychotherapeut*innen: sie erleichtert eine gewisse Routinisierung des eigenen Handelns und gibt Sicherheit und Orientierung, leistet somit einen Beitrag zur eigenen Psychohygiene.


Diskussion und Erarbeitung wesentlicher Aspekte der therapeutischen Haltung in der modernen Verhaltenstherapie. Spielerisch werden im Rollenwechsel wesentliche Merkmale für die zukünftige eigene verhaltenstherapeutische Praxis erprobt und angeeignet. Imaginationsübungen kommen zum Einsatz, "Haltungsübungen" unterstützen die Verkörperung, Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübungen vertiefen das notwendige Reflexionsvermögen. Anhand von Fallvignetten zu unterschiedlichen Störungsbildern und Bindungsstilen werden grundlegende Fertigkeiten eingeübt.


In einer offenen und wertschätzenden Gruppenatmosphäre wird eine erfahrungsbezogene Grundlage für die Entwicklung einer eigenen therapeutischen Haltung gelegt.