SBT-Seminare - SBT-in-Berlin

SBT Seminare

Jeweils Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr


Termine 2017


IFA Jan. | 21.01.2017 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

IFA Feb. | 11.02.2017 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

IFA März | 04.03.2017 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

SBT März | 18.-19.03.2017 Dr. Jaime Rosero-Maquilón und Dr. med. Lars Theßen Einführung in die Strategisch-Behaviorale Therapie  ... Details
SBT März | 25.-26.03.2017 Dipl.-Psych. Dr. Ali Baioui Grundlagen der Diagnostik und Gesprächsführung  ... Details
SBT April | 08.-09.04.2017 Dipl.- Psych. Christine Szkudlarek-Althaus Pathophysiologische Modelle der Entstehung und Entwicklung von Verhaltensstörungen  ... Details
SBT Mai | 13.-14.05.2017 Dipl.-Psych. Sonja Anouk Laier Psychoedukation und Frühintervention psychotischer Erkrankungen  ... Details
IFA Mai | 20.05.2017 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

IFA Juni | 17.06.2017 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

SBT Juni | 24.-25.06.2017 Dipl.-Psych. Silke Ahrend und Dr. med. Lars Theßen Emotionspsychologische Grundlagen  ... Details
SBT Juli | 01.-02.07.2017 Dipl.-Pych. Dr. Benedikt Reuter Erstgespräch, einschließlich der Einübung spezieller Gesprächsführungstechniken  ... Details
SBT Juli | 15.-16.07.2017 Dipl.-Psych. Martin Vogel Krankheitslehre, Entstehung/Aufrechterhaltung von psychischen Störungen  ... Details
IFA Aug. | 19.08.2017 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

SBT Sept. | 16.-17.09.2017 Dr. Sergio Lara Cisternas und Dr. med. Lars Theßen Arbeit mit Emotionen in der Psychotherapie  ... Details
SBT Sept./Okt. | 30.9.-01.10.2017 Dipl.-Psych. Constanze Meyer Entwicklung einer therapeutischen Haltung  ... Details
IFA Okt. | 21.10.2017 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

SBT Okt. | 28.-29.10.2017 Daniela Milew Vom Erstgespräch zum Bericht an den Gutachter  ... Details
SBT Nov. | 11.-12.11.2017 Dipl.-Psych. Etleva Gjoni M.Sc. Basisfertigkeiten ... Details
IFA Nov. | 25.11.2017 von 10-17 Uhr Dr. med. Lars Theßen Interaktionsbezogene Fallarbeit ... Details

SBT Dez. | 02.-03.12.2017 Dipl.-Psych. Anke Morgenroth Entwicklungspsychologische Grundlagen und klinisch-psychotherapeutische Anwendungen  ... Details


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Einführung in die Strategisch-Behaviorale Therapie


Dr. Theßen und Dr. Rosero führen Sie in das Curriculum ein. Sie werden dabei persönlich betreut und beraten. Sie lernen schon anhand von Therapie-Videos erste therapeutische Grundlagen und Basisfertigkeiten.

Grundlagen der Diagnostik und Gesprächsführung


Eine praxisnahe Einführung in diagnostische Verfahren und Instrumente, die Erhebung und Nutzung der biographischen Anamnese und Prozessdiagnostik. Schwerpunkte zu Grundlagen der Gesprächsführung: Gesprächsführungs- und Validierungstechniken, eine Einführung in die therapeutische Beziehungsgestaltung, Motivational Interviewing und die therapeutische Rolle.

Pathophysiologische Modelle der Entstehung und Entwicklung von Verhaltensstörunge


Das Seminar dient dem Kennenlernen allgemeiner, sowie störungsspezifischer Ätiologiemodelle der häufigsten psychischen Erkrankungen (z.B. affektive Störungen, Angststörungen, PTBS, Persönlichkeitsstörungen). Ein Fokus wird weiterhin auf die patientenbezogene Vermittlung des individuellen Störungsmodells und die Ableitung des jeweiligen Behandlungsrationals gelegt werden. In dozentengeleiteten Demonstrationen und folgenden, gemeinsamen Rollenspielen, sowie Kleingruppenübungen wird das theoretisch erfasste Wissen in praktischen Handlungsoptionen erprobt und auch schwierige, therapeutische Konstellationen (z.B. komorbide Störungsbilder, Persönlichkeitsakzentuierungen) thematisiert.

Psychoedukation und Frühintervention psychotischer Erkrankungen


Der Schwerpunkt dieser Veranstaltung liegt in der Übermittlung von Strategien zur

- phasengerechten Beziehungsgestaltung
- Förderung der Behandlungsmotivation
- Erarbeitung eines individuellen Behandlungskonzepts

Die konkrete Umsetzung von therapeutischen Strategien im Umgang mit psychotischer Symptomatik wird interaktiv mit Hilfe von zahlreichen Fallbeispielen erlernt.

Emotionspsychologische Grundlagen


Gefühle ­wahrnehmen, ­erkennen, ­akzeptieren ­und ­regulieren ­ist ­eine ­der ­Hauptaufgaben ­der ­modernen ­Psychotherapie. ­Mit ­den­ emotionalen ­Ausdrucksmustern ­durch ­bestimmte ­kontrollierte ­Atemübungen ­können ­auf ­erstaunlich ­einfache ­Weise ­universale­ Basisemotionen ­erlebt ­werden. ­Wir ­können ­lernen, ­bestimmte ­Gefühle ­eindeutig ­zu ­erkennen ­und ­sie ­ursprünglich ­auszudrücken, ­ um ­schließlich ­wieder ­einen ­Neutralzustand ­zu ­erreichen. ­In ­der ­emotiven ­Psychotherapie ­ist ­es ­möglich ­systematisch ­die ­zu­ wenigen, ­zu ­schwachen ­und ­zu ­seltenen ­Gefühle ­aufzubauen ­und ­zu ­fördern ­sowie ­die ­zu ­vielen, ­zu ­heftigen ­und ­zu ­häufigen ­ Gefühle ­zu ­regulieren.


Zunächst ­werden ­wir ­an ­uns­ selbst ­die ­Anwendung ­der ­Techniken ­ausprobieren ­und ­die­Wirkungsweise ­erfahren. ­Im­ weiteren ­ Vorgehen werden die Workshopleiter ­Dr. Lars Theßen und Dipl.-Psych. Silke Ahrend zum theoretischen ­Konzept ­und ­ihren ­Erfahrungen ­in ­der Praxis ­berichten.


Wir ­lernen ­mit ­Dr. ­Lars ­Theßen ­die ­Grundzüge ­aus seinem Fachbuch "Durch ­Atmung ­zum ­Gefühlsausdruck"­ kennen­ und ­stellen ­einen ­praktischen ­Bezug­ zu­ den ­vielfältigen ­Anwendungen ­in ­der ­Psychotherapie ­her.­ Emotionsdiagnostik,­ Fallverständnis,­ Emotionsregulations-Training ­und ­Persönlichkeitsentwicklung­ werden ­intensiv ­geschult.

Erstgespräch, einschließlich der Einübung spezieller Gesprächsführungstechniken


Das Erstgespräch hat einen besonderen Stellenwert in der Psychotherapie. Es dient so unterschiedlichen Zielen wie einer ersten diagnostischen Abklärung, dem Aufbau von Vertrauen und Zuversicht und der Vermittlung von behandlungsbezogenen, organisatorischen und rechtlichen Informationen. Im Seminar wird vermittelt, in welchen konkreten Schritten diese Ziele erreicht werden und welche Fertigkeiten der Gesprächsführung in verschiedenen Phasen des Erstgesprächs besonders hilfreich sind. Die adaptive Anwendung verschiedener Gesprächsführungstechniken wird in aufeinander aufbauenden Rollenspielen eingeübt.

Krankheitslehre, Entstehung/Aufrechterhaltung von psychischen Störungen


Anhand von zahlreichen Fallbeispielen werden theoretische Konzepte zur Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen vermittelt. Die Blickrichtung ist dabei eher störungsübergreifend und auf die funktionale Einbettung der Symptome gerichtet. So entsteht für die praktische therapeutische Arbeit ein Orientierungsrahmen, der ein umfassendes Verständnis der Patientenprobleme und die Ableitung von verhaltenstherapeutischen Interventionen ermöglicht. Ziel ist es, psychopathologische Prozesse im Einzelfall zu erkennen und (im Sinne der Psychoedukation) den Patienten erklären zu können. In praktischen Übungen und Rollenspielen kann der Einsatz von entsprechenden Modellen, Metaphern und Arbeitsmaterialien ausprobiert werden.

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Arbeit mit Emotionen in der Psychotherapie


Gefühle­wahrnehmen, ­erkennen, ­akzeptieren ­und ­regulieren ­ist ­eine ­der ­Hauptaufgaben ­der ­modernen ­Psychotherapie. ­Mit ­den­ emotionalen ­Ausdrucksmustern ­durch ­bestimmte ­kontrollierte ­Atemübungen ­können ­auf ­erstaunlich ­einfache ­Weise ­universale­ Basisemotionen ­erlebt ­werden. ­Wir ­können ­lernen, ­bestimmte ­Gefühle ­eindeutig ­zu ­erkennen ­und ­sie ­ursprünglich ­auszudrücken, ­ um ­schließlich ­wieder ­einen ­Neutralzustand ­zu ­erreichen. ­In ­der ­emotiven ­Psychotherapie ­ist ­es ­möglich ­systematisch ­die ­zu­ wenigen, ­zu ­schwachen ­und ­zu ­seltenen ­Gefühle ­aufzubauen ­und ­zu ­fördern ­sowie ­die ­zu ­vielen, ­zu ­heftigen ­und ­zu ­häufigen ­ Gefühle ­zu ­regulieren.


Gast-Dozent ­ist ­Dr. ­Sergio ­Lara ­Cisternas ­aus ­Chile. ­Er ­ist ­Alba ­Emoting ­Instructor ­und ­von ­der ­Entwicklerin ­der ­Methode,­ Susanna ­Bloch, ­persönlich ­ausgebildet ­worden. ­Er ­arbeitet ­als ­Professor ­für ­Psychologie ­und ­Psychotherapie ­an ­Universitäten ­in­ Santiago ­und ­Concepcion ­und ­in ­eigener ­psychotherapeutischer ­Praxis. ­Er ­ist ­Präsident ­von ­AIPAE ­(Asociación ­Internacional ­de ­ Professionales ­der ­Alba­Emoting)­und ­Coordinator­des ­Focusing ­Instituts ­New­York ­(TFI) ­für ­Chile. ­Sich ­selbst ­beschreibt ­er ­als­ Suchender ­und ­er ­unterstützt ­nun ­wiederum ­andere ­auf ­ihrem ­Weg ­durch ­seine ­Offenheit, ­seine ­eigenen ­vielseitigen ­Erfahrungen­ und ­seinen ­Humor. ­Er ­wird ­Ihnen ­einen ­praktischen, ­erfahrungsorienten ­Einblick ­in ­seine ­Arbeitsweise ­geben, ­die ­die ­Methoden­ ALBA­EMOTING ­und ­FOCUSING ­auf ­wirksame ­Weise ­verbindet.


Zunächst ­werden ­wir ­an ­uns­ selbst ­die ­Anwendung ­der ­Techniken ­ausprobieren ­und ­die­Wirkungsweise ­erfahren. ­Im­ weiteren ­ Vorgehen ­wird ­Dr. ­Cisternas ­zum ­theoretischen ­Konzept ­und ­seiner ­Erfahrung ­in ­der ­Praxis ­berichten. ­Unter ­seiner ­Leitung ­haben ­ Studenten ­in ­Chile ­die ­Arbeit ­und­ Wirkungsweise ­von ­Alba­Emotimg ­und ­Focusing ­erforscht. ­Die ­sicherlich ­lebhaften ­Diskussionen ­ können ­mit ­ihm ­problemlos ­auf ­deutsch ­geführt ­werden.


Wir ­lernen ­mit ­Dr. ­Lars ­Theßen ­die ­Grundzüge ­"Durch ­Atmung ­zum ­Gefühlsausdruck"­ kennen­ und ­stellen ­einen ­praktischen ­Bezug­ zu­ den ­vielfältigen ­Anwendungen ­in ­der ­Psychotherapie ­her.­ Emotionsdiagnostik,­ Fallverständnis,­ Emotionsregulations-Training ­und ­Persönlichkeitsentwicklung­ werden ­intensiv ­geschult.

Entwicklung einer therapeutischen Haltung


Was ist eine therapeutische Haltung? Gibt es die "therapeutische Haltung"? Eine gute therapeutische Haltung ist von einer Balance von Konsistenz und Verlässlichkeit im Handeln auf der einen und Flexibilität und Offenheit auf der anderen Seite gekenn-zeichnet. Von dieser Haltung profitieren nicht nur Patient*innen, sondern auch Psychotherapeut*innen: sie erleichtert eine gewisse Routinisierung des eigenen Handelns und gibt Sicherheit und Orientierung, leistet somit einen Beitrag zur eigenen Psychohygiene.


Diskussion und Erarbeitung wesentlicher Aspekte der therapeutischen Haltung in der modernen Verhaltenstherapie. Spielerisch werden im Rollenwechsel wesentliche Merkmale für die zukünftige eigene verhaltenstherapeutische Praxis erprobt und angeeignet. Imaginationsübungen kommen zum Einsatz, "Haltungsübungen" unterstützen die Verkörperung, Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübungen vertiefen das notwendige Reflexionsvermögen. Anhand von Fallvignetten zu unterschiedlichen Störungsbildern und Bindungsstilen werden grundlegende Fertigkeiten eingeübt.


In einer offenen und wertschätzenden Gruppenatmosphäre wird eine erfahrungsbezogene Grundlage für die Entwicklung einer eigenen therapeutischen Haltung gelegt.

Vom Erstgespräch zum Bericht an den Gutachter


Psychotherapeutische Kompetenzen


Die Fragestellung "was macht ein kompetentes therapeutisches Handeln aus" und "wie lerne ich, therapeutisch kompetent zu handeln" nimmt gerade während der Therapieausbildung einen besonderen Stellenwert ein. Das in Ausbildungscurricula meistens unterrepräsentierte Thema der psychotherapeutischen Kompetenzen, in deren Gesamtbreite des "Wissens", "Könnens" und "Entwickelns", steht in diesem zweitätigen Seminar im Fokus. Es werden Modelle und Definitionen psychotherapeutischer Kompetenzen im Spannungsfeld zwischen persönlichem und theoretischem Wissen sowie deren Bedeutung für den Therapieerfolg vermittelt. Das Lernziel ist, einen konkreten, praxisorientierten Kompetenzrahmen kennenzulernen, der als Grundlage zur kontinuierlichen Entwicklung und Reflexion der eigenen Handlungskompetenz dienen soll. Verschiedene therapeutische Kompetenzen werden in unterschiedlichen inszenierten Therapiesituationen spielerisch eingeübt.

Entwicklungspsychologische Grundlagen und klinisch-psychotherapeutische Anwendungen


Tag 1


1. Einführende Übung: Thema: Refelexion der eigenen Kontaktaufnahme

Übung zu zweit, Vorstellung der "Patienten" vor der Gruppe, Feedback der "Patienten"


2. Vorstellung durch mich:

a) Beziehungskonzepte der Tiefenpsychologie

Kurze Videomitschnitte zur Beziehungsgestaltung (entweder realer Patientenkontakt oder TV) zur Diskussion und Veranschaulichung


b) Beziehungsgestaltung aus Sicht der (K)VT


3. Arbeit am Fallbeispiel (mit Angaben zu Symptomatik, erster Eindruck, psychischer Befund)

Rollenspiel dazu (1 Therapeut, 1 Patient, 2 Beobachter)


4. Fallbeispiel 2

Rollenwechsel



Tag 2


1. Textarbeit in Kleingruppen:

Besondere Patientengruppen, besondere Herausforderungen in der Beziehungsgestaltung ( bspw. 4 Kommunikationstypen nach Virginia Satir), Vorbereiten eines Rollenspiels vor der Gruppe


2. Rollenspiel vor der Gruppe: Patientengruppen vorstellen

Diskussion, gemeinsames Erarbeiten von Lösungen/Umgang.


3. Einführende Übung zu zweit

(Abschied aus dem eigenen Elternhaus - wie nehmen eigene Erfahrungen zu Abschieden Einfluss auf die therapeutische Beziehungsgestaltung bzw. den Abschied von Patienten)


Kurzes Gespräch in der großen Gruppe.


4. In der Gruppe: Wie sieht ein "guter Abschied" aus? Persönliche/allgemeine Herausforderungen, Bezug auf besondere Patientengruppen


5. Arbeit an Textausschnitten mit gleicher Fragestellung


6. Abschluss

Interaktionsbezogene Fallarbeit


Besonderer Schwerpunkt soll auf das "ROLLENSPIEL UND ACTSTORMING" gelegt werden. Alternativ kann das "EIN-PERSONENROLLENSPIEL" (EPR n. Sachse) angewendet werden. Bei der interaktionsbezogene Fallarbeit - in einigen Bundesländern auch verhaltenstherapeutische Balintgruppe genannt - geht es um die interaktionellen Prozesse während der Therapie zwischen dem Patienten und Therapeuten. Diese Prozesse werden im Gruppengespräch gemeinsam untersucht, um den Therapieprozess schließlich effizienter gestalten zu können.